Projekt «Indikationskriterien für spezialisierte Palliative Care» erfolgreich abgeschlossen
Der EPS-Test hat sich in der Praxis grundsätzlich bewährt: Mit dem im Juli 2026 veröffentlichten Erfahrungsbericht schliesst palliative.ch das Projekt «Indikationskriterien für spezialisierte Palliative Care» ab. Die Erkenntnisse aus dem Projekt bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Anwendung und Weiterentwicklung des Instruments.
Mit dem im Juli 2026 veröffentlichten Erfahrungsbericht wurde das Projekt «Indikationskriterien für Spezialisierte Palliative Care» erfolgreich abgeschlossen.
Die Ergebnisse zeigen, dass der EPS-Test grundsätzlich gut geeignet ist, den Bedarf an spezialisierter Palliative Care strukturiert zu erfassen. Die beteiligten Fachpersonen beurteilten insbesondere die klare Struktur und die nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage positiv. Auch die Vergleiche zwischen verschiedenen Fachpersonen zeigten in den meisten Fällen übereinstimmende Einschätzungen.
Gleichzeitig wurden Bereiche identifiziert, in denen das Instrument weiterentwickelt werden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden damit eine wichtige Grundlage für die weitere Anwendung, Diskussion und fachliche Weiterentwicklung des EPS-Tests.
palliative.ch bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer Expertise zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Co-Projektleitung Michael Bruhin und Daniela Foos, der Age-Stiftung für die finanzielle Unterstützung sowie der Andreas Weber Stiftung als Entwicklerin des EPS-Tests und für die fachliche Begleitung.
Zum Erfahrungsbericht (pdf)
Age-Stiftung
Ergänzung
Der EPS-Test ist eines von mehreren Instrumenten, die in der Schweiz zur Erfassung des Unterstützungsbedarfs in der Palliative Care eingesetzt werden. Das Projekt Indikationskriterien für spezialisierte Palliative Care verfolgte das Ziel, den EPS-Test breiter abgestützt zu erproben, um zusätzliche Erfahrungen mit seiner Anwendung zu gewinnen und eine evidenzbasierte Grundlage für die Beurteilung seiner Eignung als Indikationsinstrument für den Mobilen Palliativdienst (MPD) zu schaffen.