Erfahrungsbericht Juli 2026
Erfahrungsbericht Juli 2026
Mit dem im Juli 2026 veröffentlichten Erfahrungsbericht wurde das Projekt «Indikationskriterien für Spezialisierte Palliative Care» abgeschlossen.
Die Ergebnisse zeigen, dass der EPS-Test grundsätzlich gut geeignet ist, den Bedarf an spezialisierter Palliative Care strukturiert zu erfassen. Die beteiligten Fachpersonen beurteilten insbesondere die klare Struktur und die nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage positiv. Auch die Vergleiche zwischen verschiedenen Fachpersonen zeigten in den meisten Fällen übereinstimmende Einschätzungen.
Gleichzeitig wurden Bereiche identifiziert, in denen das Instrument weiterentwickelt werden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden damit eine wichtige Grundlage für die weitere Anwendung, Diskussion und fachliche Weiterentwicklung des EPS-Tests.
Ein grosses Dankeschön gilt allen, die dieses Projekt initiiert, ermöglicht, begleitet und mitgetragen haben. Unser besonderer Dank gilt Renate Gurtner Vontobel, MPH, Initiantin des Projekts und Geschäftsführerin von palliative.ch bis zum 31. Januar 2025, sowie Corina Wirth, die ab dem 1. Februar 2025 die Geschäftsführung von palliative.ch und die Gesamtprojektleitung übernommen hat. Ebenso danken wir der Co-Projektleitung Daniela Foos und Michael Bruhin, allen beteiligten Fachpersonen und Organisationen sowie unseren Förderpartnern für ihr wertvolles Engagement und ihre Unterstützung.
Ein besonderer Dank geht an die Age-Stiftung für die grosszügige finanzielle Unterstützung, an Spitex Zürich und vaka für die Projektförderung sowie an die Andreas Weber-Stiftung und Dr. Andreas Weber für die Open-Source-Bereitstellung des EPS-Tests.
Zum Erfahrungbericht (pdf)
Ergänzung
Der EPS-Test ist eines von mehreren Instrumenten, die in der Schweiz zur Erfassung des Unterstützungsbedarfs in der Palliative Care eingesetzt werden. Das Projekt Indikationskriterien für spezialisierte Palliative Care verfolgte das Ziel, den EPS-Test breiter abgestützt zu erproben, um zusätzliche Erfahrungen mit seiner Anwendung zu gewinnen und eine evidenzbasierte Grundlage für die Beurteilung seiner Eignung als Indikationsinstrument für den Mobilen Palliativdienst (MPD) zu schaffen.