Interdisziplinärer Schwerpunkttitel in Palliativmedizin: Erfolgreich bestandene Prüfungen

Ein Meilenstein in der Palliativmedizin: Die ersten drei Ärztinnen und Kandidatinnen für den Interdisziplinären Schwerpunkttitel in Palliativmedizin haben ihre Prüfung erfolgreich bestanden.

Prof. med. Steffen Eychmüller, Leiter des Palliativzentrum am Berner Inselspital und Organisator der Durchführung der ersten Prüfung: «Erfolg ist, wenn sowohl die Prüflinge wie auch die Prüfungsexpert:innen am Ende des Tages zufrieden sind. Das ist bei uns definitiv der Fall.»

Wir gratulieren ganz herzlich den drei Ärztinnen zur erfolgreich bestandenen Prüfung:

  • Dr. med. Annette Ciurea, Spital Männedorf
  • Dr. med. Frederikke Ramseier, Inselspital Bern
  • Dr. med. Annika Lanz, Stadtspital Waid Zürich

Die strukturierte mündlich-praktische Prüfung wird durch jeweils zwei Expert:innen an einem der vier Universitätsspitäler Bern, Zürich, Genf oder Lausanne durchgeführt. Den Prüfungsreigen eröffnet hat das Universitätsspital Bern mit Organisator Prof. med. Steffen Eychmüller im Lead, unterstützt durch Prof. med. Sophie Pautex, Prof. med. David Blum aus Zürich und Dr. med. Andreas Weber aus Wetzikon.

Seit 2016 vergeben wir – delegiert durch die FMH – den Interdisziplinären Schwerpunkt in Palliativmedizin. Gesamtschweizerisch wurden insgesamt 131 Titel seit 2016 «sûr dossier» erlassen. Seit Anfang 2022 ist die Prüfung massgeblicher Teil der Titelvergabe. Der Weg zum Schwerpunkt Palliativmedizin ist anspruchsvoll und erfordert neben einem anerkannten eidgenössischen Facharzttitel eine mehrjährige praktische Tätigkeit in der spezialisierten Palliativmedizin sowie eine fundierte theoretische Weiterbildung in Palliative Care auf Hochschulniveau im Umfang von mindestens 160 Präsenzstunden. Sowohl Prof. med. Sophie Pautex, Leiterin des Palliativzentrums am Universitätsspital Genf, wie auch Prof. med. Steffen Eychmüller vom Inselspital Bern sind überzeugt: «Die Komplexität und Instabilität unserer Patient:innen rechtfertigt dieses hohe Weiterbildungsniveau.»

Publiziert am in: News
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