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Akkreditierung der Palliativmedizin zur Subspezialität durch SIWF

Das Schweizerische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) hat am 27. November 2015 die Palliativmedizin zur Subspezialität erhoben.

Als Palliativmediziner haben wir nun einen Interdisziplinären Schwerpunkt, sind somit entsprechend den Geriatern oder anderen Schwerpunkten anerkannt.

All jenen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben gilt ein grosses Dankeschön!
-Vorstand und Geschäftsleitung von palliative ch

Informationen zum Ablauf des Interdisziplinären Schwerpunkts finden sie hier

Stellungnahme von palliative ch zur Vergütung spez. Palliative Care in der Akutsomatik

Stellungnahme (PDF)

Universität Bern besetzt Stiftungsprofessur für Palliative Care

Die Universität Bern hat die neu geschaffene Stiftungsprofessur für Palliative Care mit dem Berner Palliativmediziner Steffen Eychmüller besetzt. Die Anschubfinanzierung der Professur in Höhe von drei Millionen Franken wird von der SAMW und Helsana übernommen.

Bereits seit 2008 fördern Bund und Kantone Palliative Care in der Schweiz mit einer Nationalen Strategie. Die SAMW hatte in diesem Rahmen 2014 die Stiftungsprofessur Palliative Care ausgeschrieben und den Zuschlag der Universität Bern erteilt. Einen Grossteil der finanziellen Mittel für die Anschubfinanzierung übernimmt die Helsana-Gruppe, die damit die zunehmende Bedeutung von Palliative Care anerkennt.
Weitere Informationen

«Puls vor Ort» zur Palliativmedizin

Unnötige Behandlungen zum Lebensende

SRF Puls Sendung zum Thema Palliativmedizin
vom Montag, 2. November 2015

Häufig werden in der Schweiz Personen am Lebensende mit Therapien und Eingriffen versorgt, die nicht notwendig oder gar kontraproduktiv sind. 10vor10 zeigt, welche Fehlanreize im Gesundheitssystem bestehen und wie eine angemessene Versorgung laut Experten aussehen könnte.

Medienmitteilung Bundesamt für Gesundheit:

Bern, 29.05.2015 - Der Dialog Nationale Gesundheitspolitik hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, die «Nationale Strategie Palliative Care» in eine Plattform zu überführen. Damit werden die Bestrebungen weitergeführt, allen Menschen in Palliativpflege Zugang zu qualitativ guten Angeboten zu sichern. Zudem haben Bund und Kantone einen Bericht zur psychischen Gesundheit in der Schweiz verabschiedet und die Diskussion zu den Herausforderungen in der Langzeitpflege aufgenommen.

Die «Nationale Strategie Palliative Care» von Bund und Kantonen wurde 2010 ins Leben gerufen und läuft noch bis Ende 2015. In dieser Zeit wurden in den Bereichen Versorgung, Finanzierung, Bildung, Sensibilisierung, Forschung und Freiwilligenarbeit zahlreiche Massnahmen umgesetzt. Die Strategie wird von den Beteiligten als Erfolg gewertet.

Als Fortsetzung der Strategie haben Bund und Kantone beschlossen eine Plattform Palliative Care zu schaffen. Im Zentrum stehen Fragen der Versorgung und Finanzierung sowie die Koordination der Aktivitäten. Beispielsweise werden für die spezialisierte Palliative Care im Akutspital und in der stationären Langzeitpflege die bereits laufenden Arbeiten fortgesetzt. Es wird überprüft, ob die bestehenden Tarifstrukturen Leistungen und Kosten ausreichend abbilden und damit die Grundlage für eine angemessene Abgeltung schaffen. Ausserdem sollen Aus- und
Weiterbildung weiter gefördert werden. Insbesondere soll mit der Plattform Palliative Care die Wissensvermittlung und die Vernetzung weiterhin
sichergestellt werden. Palliative-Care-Leistungen werden von Fachpersonen verschiedener Berufsgruppen aus Medizin, Pflege, Seelsorge, Psychologie oder Soziale Arbeit erbracht.
Auftraggeber der Plattform ist das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Umgesetzt und koordiniert wird sie vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen, der Fachgesellschaft „palliative ch" und weiteren kompetenten Partnern.

An der Sitzung wurde ausserdem die Diskussion zu den Herausforderungen in der Langzeitpflege wieder aufgenommen. Um die Belastung in Bezug auf Personal und Kosten in Grenzen zu halten, ist es wichtig, dass die Prävention verstärkt und so der Pflegebedarf reduziert wird. Ziel ist, dass ältere Menschen möglichst lange zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung leben können und weniger Pflege benötigen.

Weiter haben Bund und Kantone einen Bericht zur Psychischen Gesundheit in der Schweiz verabschiedet und den Auftrag erteilt, Vorschläge zur Umsetzung der darin enthaltenen Massnahmen zu erarbeiten. Ziel ist, dass die psychische Gesundheit der Menschen in der Schweiz vermehrt gefördert und die Vorbeugung und Früherkennung psychischer Krankheiten verbessert werden kann. Dies soll zum Beispiel erreicht werden, indem die Sensibilisierung für die psychische Gesundheit erhöht sowie Bestrebungen zur Entstigmatisierung von psychisch Kranken verbessert werden. Weiter sollen Lücken bei der Umsetzung von Massnahmen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Früherkennung und Prävention geschlossen und die Vernetzung der Akteure weiter gefördert werden

>>Veröffentlichung des BAG

Das sanfte Sterben - Palliative Care in der Schweiz

4-teilige SRF 10vor10-Serie
vom 30. März – 2. April 2015


Der lange Weg zum guten Sterben – SRF Kontext

Unheilbar kranke Menschen brauchen mehr als Spitzenmedizin. Die meisten bedürfen einer breiter ausgerichteten Betreuung, die auch psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse abdeckt. «Palliative Care» heisst das, was sich hierzulande viele wünschen, aber längst nicht alle erhalten. …


Dieser kürzlich erschienene Beitrag des SRF befasst sich mit dem Entwicklungstand der Palliative Care in der Schweiz, und den anfallenden Hürden und Fragestellungen.
»Zum Beitrag

 

 

 

NEW INDICATORS DEMONSTRATE THE INCREASING INTEREST IN PALLIATIVE CARE THROUGHT EUROPE

PRESSEMITTEILUNG ZUM «EAPC-ATLAS 2013» VOM 29. MAI 2013

The European Association for Palliative Care (EAPC) has promoted the «EAPC Atlas of Palliative Care in Europe» that will be presented for first time at the Congress of Palliative Care, held in Prague from the 30th May to 2nd June 2013. Researchers from an EAPC Task Force led by Professor Carlos Centeno at University of Navarra (Spain) and Professor David Clark at the University of Glasgow (UK), have coordinated this international study.  

The Atlas offers a global vision of the services, policies and strategies aimed at improving the end of life attention provided in the 53 countries that make up the European Region of the World Health Organization (WHO). The information presented in the maps suggests that there is a relationship between the establishment of palliative care programmes and the Human Development Index (HDI) or other indicators related to national expenditure on health. The Atlas also contains detailed reports on palliative care in each country that is based on information updated in 2012.  

«EAPC-Atlas 2013» – Die ganze Pressemitteilung finden Sie unter diesem Direktlink auf der EAPC-Seite.




Nationaler Palliative Care Kongress

Der letztjährige Nationale Palliative Care Kongress war eine mehr als gelungene Tagung. Die zahlreichen Besucher genossen die reichlichen vorhandenen Möglichkeiten spannende Diskussionen zu führen und Vorträgen und Seminaren beizuwohnen. Bundesrat Alain Berset, der als prominentester Gast dem Kongress beiwohnte, sprach den in Palliative Care tätigen Fachleuten in seinem Grusswort den Dank und die Unterstützung des Bundesrates aus. Im weiteren Verlauf der Tagung folgte ein reger Austausch der gesammelten Erfahrungen bei Palliative Care-Projekten im in und Ausland und es wurden relevante Themen wie das neue Erwachsenenschutzrecht diskutiert.

 

 

 

Kernkompetenzen in der Palliative-Care-Ausbildung

Bericht von Claudia Gamondi (Link zur externen Seite auf dem EAPC-Blog; Englisch)





EAPC Prague Charter

Palliative Care – A Human Right

Die Prager Charta: Regierungen werden aufgefordert, Leid zu lindern und den Zugang zur Palliativversorgung als Menschenrecht anzuerkennen
Weitere Informationen (Internet-Link)                
PDF            




Palliativversorgung für ältere Menschen in der Europäischen Union

Weitere Informationen zum Manifest (PDF)      




Palliative Care der Bevölkerung erklären 

Eine qualitative Befragung in der Deutschschweiz testete das Verständnis von 7 Kernbotschaften zu Palliative Care bei der Bevölkerung. Die Aussagen, die Palliative Care aus Sicht der Bevölkerung am besten erklären finden Sie im Ergebnisbericht. Der Test zeigte zudem, dass bei vielen ein grundsätzliches Verständnis von Palliative Care fehlt. Einige der Befragten gaben an, dass sie nicht wüssten wer eigentlich Palliative Care Leistungen erbringe.

Den vollständigen Ergebnisbericht finden Sie auf der Website des BAG

 




Der Dialog «Nationale Gesundheitspolitik» hat heute den Grundsatzentscheid getroffen, die «Nationale Strategie Palliative Care 2010–2012» nach 2012 weiterzuführen

In den folgenden Monaten wird nun ein neuer Massnahmenplan für die nächsten zwei bis drei Jahre erarbeitet. Dieser wird im Herbst 2012 wiederum dem «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» zur Verabschiedung vorgelegt. Aktuelle Informationen werden unter www.bag.admin.ch/palliativecare und www.nationalegesundheit.ch und www.palliative.ch publiziert.

20. April 2012

 

 

Kompetenzen für Spezialisten in Palliative Care

Der neue Kompetenzkatalog für Spezialisten in Palliative Care steht nun zum Download bereit.
»hier



Schweizerischer Verein
für Qualität in Palliative Care

Der Hauptzweck des am 16. März 2010 gegründeten Schweizerischen Vereins für Qualität in Palliative Care ist die Vergabe von Qualitätslabel in Palliative Care.

Sie interessieren sich für

  • ein Label in Palliative Care
  • eine Vereinsmitgliedschaft
  • eine Mitarbeit als AuditorIn

dann finden Sie hier mehr Informationen.
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