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21.02.2020


Studie SAMW "Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Grundversorgung"

Gut funktionierende interprofessionelle Teams werden heute als entscheidender Bestandteil eines nachhaltigen Gesundheitssystems angesehen. Mit der praktischen Umsetzung harzt es allerdings. Eine neue Studie der SAMW hat untersucht, welche Faktoren die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) bremsen und welche sie fördern.

Die von Christof Schmitz, Gina Atzeni und Peter Berchtold verfasste Studie zieht eine Parallele zur Theorie komplexer Systeme. In diesem Modell streben Systeme nach einem Zustand des Gleichgewichts, dem Normalfall. Im Gesundheitssystem entspricht die Professionalität dem Normalfall, während IPZ eine Abweichung, eine Veränderung des Gleichgewichts bedeutet. Das Autorenteam hat in leitfadengestützten Interviews mit verschiedenen Gesundheitsfachleuten untersucht, welche Kräfte in dieser Situation verbindend und welche auseinanderstrebend wirken.

Hier finden Sie die Studie.

Die Studie «Interprofessionelle Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung: erfolgskritische Dimensionen und Fördermassnahmen» können Sie auch kostenlos gedruckt bestellen: samw.ch/empfehlungen.